Mein Leben mit Bella K

Bella K IV PressefotoHinter den Kulissen passieren die besten Szenen. Seit ich für die Comedien Bella K schreibe, also seit Februar 2013, ist mein Leben um einiges bunter – um nicht zu sagen grüner! – geworden. „Die kleine Schwester von Otto Waalkes“ wurde sie schon öfter genannt und das nicht nur zum Spaß. Sie sieht dem Komiker tatsächlich unglaublich ähnlich. Und er war auch wirklich ihr größtes Vorbild, damals, als sie noch mit den Nachbarskindern Theaterstücke einstudierte, alle Eltern einlud und Eintritt verlangte. Mit den Einnahmen gingen die jungen Gaukler dann schnurstracks zum nächsten Tante-Emma-Laden und kauften sich ein paar Lakritzschnecken und saure Drops.

Ihr erstes Solo-Programm hieß „Ich bin viele“ und ihr Slogan war damals „Lieber durchgeknallt als steifgebügelt“. Obwohl ich Bella noch aus dem Studium kenne und wir wochenlang den Text im Wohnzimmer probten, hat sie mich auf der Premiere einfach umgehauen. Sobald die Scheinwerfer angingen, schien ein Blitz durch ihren Körper zu fahren.

„Es spielt“ nennt sie es, wenn sie von der Bühne runter kommt und kaum sagen kann, was sie getan hat. Mit traumwandlerischer Sicherheit springt sie von einem Bühnenrand zum anderen, wechselt die Rollen, die Stimme, die Mimik und steht zum Schluss einfach nur da und strahlt.

Und das Schönste an ihrer Arbeit: es geht ihr immer um Menschlichkeit. Bei allem Klamauk und Spaß am Spaß behält sie das Herz immer am rechten Fleck und die Message am Ende ist klar: Seid mutig, zeigt euch, es geht um Liebe und Menschlichkeit!

Dann, vergangenes Jahr, begannen die Vorbereitungen zu dem Stück „Männerschnupfen“ mit Peter Buchenau. Mitten in der Probenzeit wurde sie schwanger. Wieder einmal wurde die alte Lebensregel bewiesen: Wenn etwas passiert, dann am liebsten alles gleichzeitig.

Auf einmal bekamen die Texte über Mann und Frau im Bühnenstück „Männerschnupfen“ eine noch tiefere Bedeutung und alles wurde noch ein bisschen absurder, wenn zum Beispiel der scheinbare todkranke Peter seine hochschwangere Frau bittet „Kannst du mir auf dem Heimweg noch einen Kasten Bier mitbringen?“

Im Januar dann hatten wir unser letzte Vorstellung vor der Babypause. Vor und nach der Vorstellung versuchten wir im Team die kugelrunde, werdende Mutter von allem Stress fernzuhalten. Doch kaum gingen die Lichter an, sprang sie wieder mit einer unglaublichen Behändigkeit durch den Raum. Sie war einfach nicht zu stoppen.

Dann kam die Babypause und Klein-Frederik erblickte das Licht der Welt. Kaum zu glauben, aber dieser kleine Kerl hat schon neun Bühnenauftritte im Bauch miterlebt – einen davon sogar auf einem Schiff!

Jetzt neigt sich die Baby-Pause dem Ende zu und wir freuen uns auf die nächsten Auftritte. Am 8.Juni geht es los im Leibniz Theater Hannover.

Und wir freuen uns, euch bei einem unserer Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz persönlich zu treffen! Als Autorin / Regisseurin werde ich nicht immer dabei sein, aber wenn ihr Bella K und Peter Buchenau nach der Vorstellung seht, dann grüßt sie ganz herzlich von mir 😉

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